Radfahren mit Freunden an der Küste auf Mallorca

Diese 7 Dinge erwartest du garantiert nicht beim Radfahren

Eine Radfahrt, was soll mich da überraschen, denkst du dir?! Dann sind dir diese Dinge garantiert noch nie passiert. Oder erkennst du dich in den Situationen vielleicht sogar selbst? Wir haben die Top 7 der unerwarteten Ereignisse für dich auf’s Papier gebracht. Lese weiter und staune!

Newsletter abonnieren und Teil der Community werden!

Ersatzschlauch ersetzt nichts

Du bist bestens vorbereitet, vor Abfahrt hast du dein Rad noch einmal gecheckt. Reifendruck ist optimal bei 7,5 Bar, der Ersatzschlauch ist wie immer in der Satteltasche, Riegel, Pumpe und der Notgroschen sind im Trikot verstaut, die Kette ist geölt – natürlich nur vom Feinsten, Muc-Off Kettenöl mit Kokosduft muss sein. Du überlegst, was noch fehlen könnte. Aja, Windweste, Buff und Stirnband, falls es auf den Abfahrten kühl wird. Die Sonne lacht, die Ausfahrt ist grandios, bis es plötzlich „pfschhhhhh“ macht. Etwas mürrisch steigst du vom Fahrrad, ein platter Reifen, nervig. Frisch machst du dich ans Werk, Ersatzschlauch auspacken, etwas Luft hineinpumpen, Schlauch in die Felge Legen, Reifen aufspannen und los geht’s mit dem Pumpen. Du gibst alles, irgendwie müssen es auch mit der kleinen Pumpe mehr als 5 Bar werden. Geschafft! Du steigst auf und fährst los. Erst ist alles toll, dann wieder „pfschhhhh“. Tja, blöd, du hast vergessen den Mantel zu kontrollieren. Nun siehst du die Scherbe, sie glitzert im Sonnenlicht und du beginnst zu weinen. Fahrradfahrt vorbei…

Cycling Buddy explodiert

Wie kann ein Radkumpel explodieren? Diese Antwort ist recht einfach: Du planst eine Tour, bist voll in Shape, willst heute mal richtig draufdrücken und denkst: „Das kann er/sie sicher packen!“. Vor Abfahrt wechselt ihr noch ein paar Worte, der Plan steht: Schnell soll’s werden! Ihr fahrt los, die erste Stunde läuft alles wie geschnitten Brot. Kein Anzeichen von müden Beinen, ihr gebt Gas und attackiert die Wellen und Gegenanstiege. Du hast dich bereiterklärt die Führung zu übernehmen, du merkst schon, sie/er überlebt das Tempo nur im Windschatten. Stunde 2 geht ins Land, Stunde 3 folgt. Du siehst auf deinen Garmin, 100 Kilometer in 3 Stunden, sportlich, sportlich. Dein Blick geht nach hinten, mal checken wie es im Windschatten läuft. In 100 Meter Entfernung siehst du einen kleinen Punkt, lautlos ist dein Cycling Buddy explodiert.

Da hilft nur noch Zucker!

Viel Zucker!!!

Der Wetterbericht lügt – immer!

In letzter Zeit hat es viel zu viel geregnet, das denkst du dir zwar eigentlich immer, dieses Mal ist es aber wirklich so. Umso mehr freust du dich, dass es am Wochenende bestes Sommerwetter geben soll. Die Gewitterwahrscheinlichkeit ist mittelhoch, aber was solls, gegen Abend willst du sowieso schon wieder Zuhause sein. Du rufst deine beste Radkollegin an, sie ist Feuer und Flamme für eine harte, lange Runde über sämtliche Berge der Umgebung. Wer kann da schon widerstehen? Ihr brecht zeitig auf, geplant sind 180 Kilometer und rund 3.200 Höhenmeter (gesegnet ist, wer in den Bergen wohnt). Ein perfekter Tag, kein platter Reifen, die Beine und die Gespräche sind gut, die Kaffee-Pause war gemütlich – es gab erstklassigen Kuchen! Der letzte Berg steht an, bei eurem Tempo wird das Hinauffahren rund 1 Stunde dauern. Aber was ist das? Über den Bergkamm schiebt sich eine dicke, schwarze Wolke. Keine 10 Minuten später fällt der erste Tropfen auf deine Brille und es wird nicht der letzte gewesen sein. Innerhalb von kürzester Zeit verwandelt sich der freundliche Sommertag. Blitze, strömender Regen und Sturm. So hast du dir deine Ankunft auf der Passhöhe nicht vorgestellt, oder?

Ruhe vor dem Sturm!

Gaskartusche löst sich in Luft auf

Du bist wie immer bestens präpariert für die Ausfahrt, alles ist mit deinen Fahrrad Buddies abgesprochen. Klar ist, diese Ausfahrt muss episch werden. Ihr fahrt los, wie vermutet ist die Gruppe ca. 10 Leute kleiner als erwartet, egal, auch zu zweit kann man eine epische Radtour starten. Nach den ersten 50 Kilometern stellt ihr im Gespräch fest, eine Pumpe hätte einer der 10 anderen mitnehmen sollen. Kein Problem, ihr seid mit einer Gaskartusche ausgerüstet. Wie es so spielt, ereilt euch das Schicksal. Der Übeltäter ist ein alter Nagel, akkurat hat er sich genau in die Mitte des Reifens gebohrt. In Millisekunden war dieser platt wie eine Flunder. Nun schlägt die Stunde der Gaskartusche. Der Schlauchwechsel läuft super, das hast du ja auch schon öfters gemacht. Du setzt die Kartusche ans Ventil, du drehst sie rein. „Wuschhh“ – die Luft entweicht, sie entweicht am Ventil vorbei in die grüne Natur. Fail – das wars für diesen Tag!

Du hast ein Wunschthema?



    Der Berg sah auf Strava anders aus

    Planung ist alles! Akribisch hast du den Streckenverlauf studiert, du kennst jede Kuppe, jede Kreuzung und jede Kurve. Du hast dir den Titel Garminator hart erarbeitet, jeder weiß, deine Radtouren sind ausgeklügelt und zugegebenermaßen etwas extrem. Ihr erreicht den Fuß des Passes, von dem du schon den ganzen Tag geschwärmt hast. Du hast den Pass angepriesen, als relativ einfach aber super schön. Ihr startet die Auffahrt, komisch, wieso ist es denn sooo steil. Dein Garmin belegt, die Steigung ist immer über 12% steil. Du beteuerst, dass das auf Strava ganz anders ausgesehen hat. Alle anderen rollen mit den Augen, sie wussten es schon vorher, noch nie war ein Berg, den du ausgesucht hast, flach.

    Steiler Berg in Südtirol
    Wenn es plötzlich etwas steiler wird ..

    Du lernst noch verrücktere Rennradler kennen

    Ein Samstag im Frühsommer, es ist schon morgens sehr warm und du freust dich auf eine entspannte Fahrradtour mit deinen Freundinnen und Freunden. Die ganze Woche war das Wetter gut, jeden Feierabend hast du am Rad verbracht, die Beine zwicken ein wenig. Egal, so einen Samstag muss man nutzen. Deine Rolle ist klar, Windschatten spenden für die Gruppe. Hintereinander aufgefädelt rollt ihr durch die Natur beziehungsweise die Bundesstraße entlang. Plötzlich werdet ihr in rasantem Tempo überholt, das gibt es doch nicht, der Jagdinstinkt ist geweckt. Du trittst in die Pedale, im Windschatten schnauft es: „Nicht schon wieder!“. Alle bleiben dran, ihr schließt auf und kommt mit den „Raserinnen und Rasern“ ins Gespräch, die sind nach eurem Format. In Zukunft rast ihr gemeinsam, viele ungeheuerliche Runden werdet ihr mit aller größter Begeisterung drehen!

    Du kommst vom richtigen Weg ab

    Dein Radcomputer ist schon etwas schwach auf der Brust, hunderte Stunden hat er schon bei Wind und Wetter für dich gearbeitet. Dennoch brauchst du im Radurlaub deine vorgeplante GPS-Route, aber das braucht extra viel Strom. Sehr viel Strom, mehr als du gedacht hast. Die erste Warnung „low battery“ erhältst du nach dreieinhalb Stunden, nach 4 Stunden ist der Strom leer. Du findest dich mitten im No-Where wieder, wenigstens gibt es hier nur eine Straße, denkst du dir. Du folgst dem Weg, doch dann kommst sie, die erste Kreuzung. Prompt erwischt du die falsche Abzweigung, das merkst du aber erst viel später nach der nächsten Abfahrt. Behelfsmäßig bemühst du das GPS deines Handys. Aus einer 120 Kilometer langen Runde wurde an diesem Tag eine 160 Kilometer Radtour. Suprise – Suprise!

    Lesetipp
    Du möchtest mehr über Fahrräder, Training, Fahrradreisen, Bikepacking, die besten Fahrradtouren, Sporternährung, Fahrrad Service und viele andere Fahrradthemen erfahren? Das freut uns sehr!
    Weiterlesen >>> Welche Vorteile hat ein Leihfahrrad?